Gedichte und Zitate


Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!« Und er lachte wieder.»Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen... Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, daß du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: 'Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!' Und sie werden dich für verrückt halten. Ich werde dir einen hübschen Streich gespielt haben...« Und er lachte wieder. »Es wird sein, als hätte ich dir statt der Sterne eine Menge kleiner Schellen geschenkt, die lachen können...« Und er lachte noch immer. Dann wurde er wieder ernst: »Diese Nacht... weißt du... komm nicht!« »Ich werde dich nicht verlassen.«   »Es wird so aussehen, als wäre ich krank... ein bisschen, als stürbe ich. Das ist so. Komm nicht das anschauen, es ist nicht der Mühe...« »Ich werde dich nicht verlassen.
(aus dem 26. Kapitel von "Der kleine Prinz")

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Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir
uns halten, das fällt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.
(Rainer Maria Rilke)

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Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selber mit fortgenommen.
Gott aber will, dass wir uns wieder finden, reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz.
(Rainer Maria Rilke)

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Abschied: Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen.
(Anke Maggauer-Kirsche)

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Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen
ist die Liebe -
das einzig Bleibende,
der einzige Sinn.
(Thornton Wilder)

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Der Tod hat keine Bedeutung -
Ich bin nur nach nebenan gegangen.
Ich bleibe wer ich bin.
Und auch ihr bleibt dieselben.
Was wir einander bedeuten, bleibt bestehen.
Nennt mich mit einem vertrauten Namen,
sprecht in der gewohnten Weise mit mir
und ändert euren Tonfall nicht!
Hüllt euch nicht in Mäntel aus
Schweigen und Kummer-
Lacht wie immer über die kleinen Scherze,
die wir teilten.
Wenn ihr von mir sprecht,
so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurigkeit.
Leben bedeutet immer Leben- es bleibt bestehen-
immer- ohne Unterbrechung.
Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei euch.
Ich warte eine Zeitlang auf euch-
Irgendwo, ganz in der Nähe-
Nur ein paar Straßen weiter.
(Henry Scott Holland, 1847 - 1918)  

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Nur aus dem Schoß der dunklen Nacht bricht am Ende die Sonne hervor.
(Osho )

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Jedes Leben hat sein Maß an Leid.
Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen.
(Buddha)

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Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen,
dessen andere Seite Auferstehung heißt.
(Romano Guardini)

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Trauer ist das Heimweh unseres Herzens nach dem Menschen,
den wir liebten.
(Verfasser/in unbekannt)

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Leben aber muss man das ganze Leben hindurch lernen, und worüber du dich vielleicht noch mehr verwundern wirst: Auch sterben muss man das ganze Leben lernen.
(Seneca)

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Der Mann selbst stirbt und vergeht; doch seine Ideen und Handlungen leben fort und hinterlassen der Menschheit einen unauslöschlichen Eindruck. Und so bekommt der Geist seines Lebens Dauer und Ewigkeit, beeinflusst Gedanken und den Willen und trägt dadurch dazu bei, den Charakter der Zukunft zu gestalten.
(Samuel Smiles)

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Ich lebe mein Leben
in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten
vielleicht nicht vollbringen,
doch versuchen will ich ihn.
(Rainer Maria Rilke)

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Unsere Seele muss sterben, sagst du, wenn der Körper stirbt? Hast du eine innere Kraft je sterben sehen? Nur das Äußere, Zusammengesetzte sahst du zerfallen. Was in mir lebt, mein Lebendigstes, mein Ewiges, kennt keinen Untergang. Kein Tod ist in der Schöpfung, nur Verwandlung. Wenn die Hülle beim Tode wegfällt, bleibt die Kraft, die schon vor dieser Hülle existierte.
(Johann Gottfried Herder)

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Wenn dir jemand erzählt,
daß die Seele mit dem Körper
zusammen vergeht und daß das
was einmal tot ist,
niemals wiederkommt, so sage ihm:
Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück
und liegt vor uns, geheimnisvoll
wie die Ewigkeit des Lebens.
(Khalil Gibran)

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Und wenn ich gehe während du noch hier bleiben musst, wisse, dass ich weiterlebe, schwingend in einem anderen Rhythmus, hinter einem Schleier, durch den du nicht sehen kannst. Du wirst mich nicht sehen können, also musst du vertrauen. Und wenn du mich brauchst, flüstere nur meinen Namen in deinem Herzen, und ich bin da.
(Von einer Trauerkarte aus Amerika (Übersetzung))

 

 

 

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